7 Punkte, wie du es schaffst glücklicher und gelassener zu werden

Spiritualität

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Wenn Zeitdruck, Hektik und Ängste unser Leben bestimmen, wird es höchste Zeit zu lernen, loszulassen.
Wir sollten versuchen, wieder in Balance zu kommen und unseren Energiehaushalt – Yin und Yang – auszugleichen.
Dann wird es uns gelingen, den Drachen „Stress“ erfolgreich zu reiten.
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Was wäre, wenn wir in nur wenigen Tagen den Grundstein für ein glücklicheres Leben in Gelassenheit und Balance legen könnten, in dem es uns gelingt, Belastendes loslassen und unseren Stress auf ein Minimum zu reduzieren?

Können wir das lernen?
Ja natürlich ist das möglich wenn du es wirklich möchtest und lässt sich ohne großen Aufwand in unseren Alltag integrieren.
Damit meine ich nämlich nichts anderes als das bewusste Reflektieren dessen, was ist.
Unser Gehirn speichert normalerweise all die Dinge, die nicht so gut gelaufen sind wie Misserfolge und Katastrophen ab, während die schönen Erlebnisse wenig Speicherplatz in unserem Gedächtnis haben.
Leider vergessen wir Gutes viel zu schnell und Negatives machen wir in unseren Gedanken noch größer als es ist.
Dadurch schränken wir uns und unsere Perspektiven sehr ein.
Wir sollten aber lernen uns auf unsere Stärken zu konzentrieren.
An 90 Prozent der Tage passiert nämlich gar nichts schlimmes.
Wir machen uns selber den grössten Stress, weil wir ständig Worst-Case-Szenen entwerfen.
Selbst wenn wir mal was schlimmes erleben, merken wir danach, wie viel Kraft tatsächlich in uns steckt und wie wir das mit voller Kraft meistern.
Sobald du bereit bist, dich auf die erfreulichen und schönen Dinge des Lebens zu fokussieren, könntest du dein Stresslevel deutlich senken.
Du lernst dadurch, belastendes loszulassen.
Ich möchte dir ein Programm zeigen, das du immer wieder machen kannst und nicht viel Aufwand ist – durch das sich der positive Effekt des stressfreien Lebens verstärkt und dir hilft aufbauende Strategien in dein Leben zu integrieren – basierend der Burn-out-Prävention.
Negative Gefühle wirken stärker als positive. Das heisst, es braucht ein 3:1 Verhältnis von Positivem zu Negativem, um wieder in Balance zu kommen.
Wir brauchen also 3 schöne Dinge, wenn wir uns über etwas geärgert haben.
Das ist nicht so schwer wie es klingt, denn unser Geist erfreut sich schon an Kleinigkeiten wie eine Blume oder ein Eis oder schöne Musik.
Es geht darum, positive Emotionen öfter und bewusster wahrzunehmen.
Unser Leben besteht nun mal aus positiven und negativen Erlebnissen.
Die einen nur wahrzunehmen und sich auf die anderen zu konzentrieren – das ist der Weg der Ausgeglichenheit des Yin und Yang.
Bei dem Programm wirkt daher jeder Tagespunkt für sich genommen wie ein Tropfen, der eine Welle auslöst, die dann immer größer wird.
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Los gehts:
1
Keine Vergleiche mit anderen
Ein großer Teil unseres Stresses entsteht auch dadurch, dass wir ständig mit anderen Menschen konkurrieren.
Das verursacht Spannungen.
In Wahrheit gibt es keinen Grund für diesen Wettstreit.
Denn: du bist du – und genau so wie du bist als Unikat vollkommen.
Aber um das zu verstehen, musst du dich selbst als vollkommen annehmen.
Natürlich gibt es Menschen, die können das eine oder andere besser, aber in einer anderen Hinsicht bist du wiederum diesen Menschen überlegen.
Verzichte einfach auf Vergleiche. Mach das, was du machst mit all deiner Liebe. Mach aus deiner Arbeit ein Kunstwerk.
Das wird dein Herz mit Freude erfüllen.
Heute geht es darum, etwas zu finden, was du sehr gerne tust. Begib dich auf die Suche nach deinem speziellen Talent.
Wenn du dich dabei ertappst, wieder in Wettstreit mit anderen zu treten, leg eine Münze in eine Schale.
Zähle am Abend die Münzen.
Daran kannst du messen, wie sehr du dich selber unter Druck setzt.
Und jetzt fang an und lass los.
2
Wo stehe ich jetzt?
Auch ein sehr großer Stressfaktor ist die Angst.
Wir erzeugen sie selbst durch unsere Gedanken, durch Furcht aus Erfahrungen und durch Ängste, die wir in der Kindheit von anderen übernehmen.
Dahinter verbergen sich Befürchtungen:“ Wenn ich nicht……, dann passiert……..“
Wir sagen nicht „NEIN“, aus Angst vielleicht nicht geliebt zu werden.
Dadurch handeln wir oft gegen unser Interessen und setzen uns selbst unter Druck.
Stell dich heute deinen größten Ängsten: Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn du versagst, deine Meinung sagst oder einfach das tust, was du möchtest und dir am Herzen liegt???
Schreib es auf – entwirf einen Plan B, was du dann machen kannst.
Der wunderbare Effekt dabei wird sein, dass viele deiner Befürchtungen irrational sind, sie sind die Ängste des Kindes, das du einmal warst, das immer noch lebendig in dir ist.
Du wirst merken, dass du, sobald du dich deinen Ängsten stellst, mehr Möglichkeiten hast, als dir bewusst sind.
Nimm deine Angst liebevoll an – eine Reise in deine Vergangenheit – öffne dein Herz für dein inneres Kind und zeige ihm, dass es geliebt wird.
Die Liebe ist der Transformator, der alte Wunden heilen lässt und dir dabei hilft, Stress und Angst loszulassen.
3
Akzeptiere: Alles verändert sich.Ständig.
Dinge laufen manchmal nicht so, wie wir uns das vorstellen. Das müssen wir akzeptieren.
Wir müssen flexibel auf sich ständig verändernde Anforderungen reagieren und improvisieren. Ständig.
Hadern wir damit, werden wir unzufrieden.
Der Schlüssel zu weniger Stress besteht in der Klärung des Grundkonflikts.
Was stresst mich gerade? Habe ich mich schon wieder in eine Opferrolle befördert?
Schreib heute auf, was dich ärgert oder dich aus der Bahn wirft.
Schau dir abends an, was du aufgeschrieben hast.
Was hat sich rückblickend verändert oder wo hast du eine Situation falsch eingeschätzt?
Was würdest du im Nachhinein anders machen oder in der Zukunft verändern?
Dir wird bewusst werden: fast alles hat genau die Bedeutung, die du ihm gibst. Nur du bist es,
der anderen erlaubt, dich schlecht zu behandeln und Grenzen zu überschreiten.
Und auch nur du bist der Einzige, der das ändern kann.
4
Suche die stillen Momente
Wie oft geben wir die Momente über uns und unsere Zeit ab?
Termine, Aufträge…….. Obwohl wir keine Zeit haben.
Und dann fühlen wir uns gestresst.
Wir glauben, dass die Zeit nicht ausreicht.
Das können wir alles ganz schnell ändern, indem wir anfangen, Zeit linear zu begreifen,
statt sie als Zeitpunkt zu sehen.
Erinnern wir uns daran, wie wir als Kind uns einer Sache mit vollkommener Hingabe widmen konnten, alles um uns vergaßen und nur im Hier und Jetzt lebten.
In unserem gehetztem Alltag bezahlen wir sehr teuer mit Lebensenergie und Lebenszeit.
Lass uns mehr lebendige kraftspendende Momente in unseren Alltag einbauen.
Nimm dir heute Morgen 15 Minuten Zeit für eine kleine Meditation (z.B. auch geführt im Youtube).
Im Laufe des Tages geht es darum, sich immer wieder Momente der Stille zu widmen und in die Ruhe zurück zu finden, die wir am Morgen bei der Meditation hatten.
In Ruhe eine Tasse Tee trinke, in Ruhe essen, in Ruhe sitzen und ein Buch lesen oder die Natur genießen, Musik hören – all das, ohne gleich dabei das Gefühl von Stress zu bekommen oder mit den Gedanken schon wieder wo anders sein.
Im Hier und Jetzt genießen.
Abends ziehst du dann das Fazit: Was hat dich gestresst und was hat dich wirklich runter gebracht.
So hast du ein paar gute Werkzeuge für die Zukunft.
5
Kontaktpflege: Das Gesetz der Resonanz
Heute geht es um die Analyse der Wechselwirkungen von großen und kleinen Tagesereignissen.
Wie fühlen sich Begegnungen mit anderen an?
Wo bin ich in meiner Mitte?
Was sagen Kontakte über mich aus?
Gibt es toxische Menschen in meiner Nähe, die mich Kraft kosten und meine Nerven strapazieren und dir nicht gut tun?
Sobald du diese entlarvt hast, geht es im nächsten Schritt darum, den Kontakt zu diesen Energieräubern so weit wie möglich einzuschränken.
Forscher konnten nachweisen, dass uns psychische Belastungen regelrecht mit Stresshormonen überschwemmen.
Manche Zwangsbeziehungen wirken wie Gift für uns.
Sie treiben permanent unseren Adrenalinpegel in die Höhe und erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Krankheiten.
Die Detox-Aufgabe des Tages: Emotionale Abstand gewinnen!
Mach deine Grenzen DEUTLICH!!
NEIN ist ein vollständiger Satz!!!!!!
6
Wo mache ich mir das Leben schwer?
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.
Worauf wir unseren Fokus richten, das bestimmt unsere Realität.
Wenn wir ständig gegen unsere eigenen Interessen verstoßen, indem wir einer Tätigkeit nachgehen, die wir ablehnen oder bei der wir keine Wertschätzung erfahren, bauen wir massiven innerlichen Widerstand auf.
Und das stresst auf Dauer mehr als Auseinandersetzungen.
Heute spüre bei allen wichtigen Dingen, die du tust, ob sie deinen wahren Bedürfnissen entsprechen – und falls nicht, was könntest du konkret ändern.
Am Abend erstellst du eine Checkliste mit allen „Druckpunkten“, die du mit deinem Umfeld klären willst und langfristig ändern kannst.
7
Muster erkennen und umschreiben
Wir können negative Gedanken stoppen, indem wir sie sofort notieren.
Sobald wir uns heute dabei ertappen, dass wir wieder Dramen konstruieren, Versagensängste aufbauen oder wie der sprichwörtliche Hamster im Rad laufen, schreiben wir alles auf. Stichwörter  genügen.
Dahinter steckt eine Methode aus der kognitiven Psychotherapie – das „Veräußern“.
Dabei geht es darum, Gedanken aus dem Kopf herauszubekommen, indem man sie niederschreibt, sie buchstäblich fixiert.
Das hat zwei Vorteile:
Erstens können wir weitermachen, denn unsere Befürchtungen haben wir uns schon von der Seele geschrieben und der Kopf ist wieder frei.
Zweitens: Wir können uns abends unsere Notizen ansehe und Bilanz ziehen, wie oft wir uns unter Druck gesetzt und uns mit Gedanken das Leben schwer gemacht haben.
So lernen wir uns selbst und unsere Stressmuster und Trigger besser kennen und erlangen langfristig Kontrolle über unsere Gedanken.
Im nächsten Schritt können wir unser Drehbuch verändern und neue, gesündere Verhaltensmuster entwickeln.
So habe ich gelernt, gelassener und freier zu leben und es hat super für mich funktioniert.
Hier in Thailand geht es noch viel besser, weil ich hier die Ruhe und Einsamkeit habe, die ich brauche.
Ich hoffe euch hilft es auch. Ich wünsche es mir!
Bis bald
Deine Nina

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